Weiterführendes
Hier finden Sie weitere wichtige Informationen und Links:
Informationen als pdf-Datei
Übersicht: Vorsorge und Früherkennung - AlleÜbersicht: Vorsorge und Früherkennung - Männer
Kompakt: Vorsorge und Früherkennung - Männer
Broschüre "Promis gegen Prostatakrebs"
Präventionsfaltblatt Krebs-Früherkennung
Broschüre zum Thema: Krebs - Wer ist gefährdet?
Krebs - Ratgeber für ein besseres Verständnis

Verweise auf andere Internetseiten
Deutsche Krebsgesellschaft e. V. - KrebsfrüherkennungDeutsche Krebshilfe e. V.
KID - Krebsinformationsdienst
AOK Bundesverband - Krebsfrüherkennung
Urologenprtal - Informationen für Patienten zu urologischen Erkrankungen und Behandlungsmethoden
Wichtige Ergänzungen
Die regelmäßige Krebsvorsorge ist ein wichtiger Bestandteil des Früherkennungs-Programms der gesetzlichen Krankenkassen. Leider reichen diese Maßnahmen nicht immer aus, um Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Bestimmte Untersuchungen sind nicht im Leistungskatalog enthalten, werden aber von vielen Urologen empfohlen.
Die niedergelassenen Ärzte bieten daher in der Regel eine individuelle erweiterte Krebsvorsorge an, die u. a. folgende Untersuchungen beinhaltet:
- PSA-Bestimmung
Der PSA-Wert ist ein Indikator zur Früherkennung von Prostatakrebs.
- Urinuntersuchung
Die mikroskopische Urinuntersuchung macht u. a. Blut im Urin sichtbar.
- Sonografien
Sinnvoll sind auch Untersuchungen von Nieren, Harnblase, Hoden, Prostata und Samenblasen mittels Ultraschall (Sonografie).

Die Kosten für diese Untersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht oder nur bedingt übernommen.
Am besten sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt und lassen sich ausführlich beraten.
Prävention
Als Prävention (vom lateinischen prævenire „zuvorkommen, verhüten") bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden.
Dabei wird unterschieden zwischen einer
primären (Krankheitsverhütung), einer sekundären (frühe Krankheitserkennung und Behandlung) und einer tertiären (die Verhütung oder Verlangsamung des Fortschreitens einer bereits eingetretenen Krankheit) Prävention.
Durch regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, ein ausgewogenes und stressfreies Umfeld sowie ausreichend Erholung hat jeder die Chance, möglichen Erkrankungen aktiv vorzubeugen. Durch Impfungen lassen sich zudem bestimmte Krankheiten verhindern. In diesen Fällen spricht man von einer primären Prävention.
Wer regelmäßig Vorsorge- / Früherkennungsuntersuchungen wahrnimmt, der nimmt an der sekundären Prävention teil. Denn: Krankheiten, die frühzeitig erkannt werden, haben besonders gute Behandlungsmöglichkeiten und Heilungsaussichten.
Und sollte eine schwere Krankheit ausgebrochen sein, so sind im Rahmen der tertiären Prävention die Aussichten gut, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen und Folgeschäden zu verringern oder gar nicht erst entstehen zu lassen.
Gesundheitsuntersuchung (Check-Up)
Schwere Erkrankungen wie z. B. Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall können uns in jedem Lebensabschnitt treffen. Damit Erkrankungen möglichst früh erkannt
werden können, bieten die gesetzlichen Krankenkassen so genannte Früherkennungsuntersuchungen an.
Ab dem 35. Lebensjahr hat jeder Versicherte die Möglichkeit, eine Gesundheitsuntersuchung („Check-Up“) durchführen zu lassen. Diese wird alle zwei Jahre durchgeführt und dient der Früherkennung von Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie der Zuckerkrankheit (Diabetes).

Die Praxisgebühr von z. Z. 10,00 Euro für den Gesundheits-Check muss nicht bezahlt werden.
Verschiedene Krankenkassen bieten auch sogenannte Bonus-Programme an, die die regelmäßige Teilnahme an den Gesundheitsuntersuchungen honorieren. Näheres erfahren Sie bei ihrer Krankenkasse.
Krebs - Früherkennung
Neben den bereits genannten Gesundheitsuntersuchungen („Check-Up's“) haben Frauen und Männer Anspruch auf Untersuchungen zur Früherkennung von (bestimmten) Krebserkrankungen. Diese sind nach Lebensalter gestaffelt und richten den Fokus auf
Krebs der Geschlechtsorgane, der Brust, der Haut und des Darms.
Ihr niedergelassener Arzt wird Sie über die entsprechenden Untersuchungen und die Termine gerne beraten und die Untersuchungen bei Ihnen durchführen.
Damit Sie keine wichtige Vorsorgeuntersuchung verpassen, kann das Anlegen eines Vorsorgekalenders hilfreich sein.
